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Abschlussfahrt der Klassen 4a und 4b ins Deutsche Museum
Am 22.06.26 fuhren wir gemeinsam, die Schüler und Schülerinnen der Klassen 4a und 4b, mit unseren Lehrerinnen Frau Neugebauer und Frau Köhler ins Deutsche Museum. Frau Karl, Frau Schraml und unser Schulleiter, Herr Maier, begleiteten uns dabei. Als wir nach eineinhalb Stunden Busfahrt angekommen waren, gab es für uns alle erstmal eine Brotzeitpause im großen Pausenraum. Einige Kinder holten sich dort von ihrem Taschengeld auch etwas zum Knabbern aus den Automaten. Wir freuten uns schon alle auf unseren Workshop und verbrachten die Zeit damit, Gruppenfotos zu machen.
Es dauerte gar nicht lange und schon wurden wir von unserer Museumsführerin abgeholt.
Wir, die Kinder aus der Klasse 4a, wurden von Frau Kosmann begrüßt, die unseren Raketen-Workshop leitete. Sie erzählte uns von einem neu entwickelten Roboterhund und von der Geschichte des Deutschen Museums. Bevor wir zu den Raketen gingen, wurden wir in eine große Halle geführt, in der ausrangierte Flugzeuge hingen, die im 2. Weltkrieg benutzt wurden. Zur Freude von uns allen durften wir sogar in eines dieser Flugzeuge hineinsteigen. Dieses trug den Namen „Tante Ju“. Danach bewunderten wir eine originale deutsche Kampfrakete, die sich über drei Stockwerke erstreckt. Im Anschluss daran bildeten wir kleine Gruppen und erforschten mit spannenden Entdeckerkarten die Abteilung der Luft- und Raumfahrt. Mit Hilfe dieser konnten wir viel Neues über unser faszinierendes Weltall erfahren. Nun begannen die Experimente zum Rückstoßprinzip und zur Schwerkraft im Workshop mit Frau Kosmann. Wir bastelten Papierraketen, ließen Kugeln in Behälter rollen und versuchten mit Hilfe von Möbelschiebern und einem Seil das Rückstoßprinzip nachzustellen. Das Highlight war der Wettbewerb beim Raketenweitschießen.
Wir, die Kinder der Klasse 4b, besuchten einen anderen Workshop, der Robotik hieß. Unsere Museumsführerin Astrid war sehr nett. Als Erstes erklärte sie uns die Regeln, dass man in einem Museum zwar viel sieht und lernt, dass man aber nichts anfassen darf. Danach durften wir uns sehr alte Flugzeuge in der Flugzeugabteilung ansehen. Es gab dort sogar ein Flugzeug, das ganz aus Holz bestand. Auch wir durften das 100 Jahre alte Flugzeug „Tante Ju“, das aus Frankreich stammte, von innen besichtigen. Danach gingen wir durch die Robotikabteilung in einen großen Gruppenraum. Dort versuchte uns Astrid erst einmal den Unterschied zwischen mechanischen Geräten und Robotern zu verdeutlichen. Sie erklärte uns, was ein Roboter ist und meinte, dass wir vielleicht selbst welche zuhause hätten. Nach kurzer Überlegung fielen uns der Staubsaugerroboter, der Rasenroboter und ein Roboter zum Fensterputzen ein.
Danach gingen wir in der Robotik Abteilung auf Entdeckungstour. Dort bildeten wir Zweiter- und Dreiergruppen. Jede Gruppe bekam eine Auftragskarte. Darauf war ein Bild von einem Roboter und wir mussten diesen Roboter suchen und lesen, was er alles kann. Nachdem wir uns viel davon gemerkt hatten, erzählten wir es Astrid. Erst als sie mit unseren Ergebnissen zufrieden war, erhielten wir den nächsten Forscherauftrag. Als jede Gruppe drei Aufträge abgearbeitet hatte, durften wir uns selbst umschauen.
Auf dem Weg zum Gruppenraum kamen wir dann an einem großen Pendel vorbei. Dies zeigte uns, um wie viel sich die Erde seit 9 Uhr morgens, also seit Öffnung des Museums, gedreht hatte. Das war sehr spannend und beeindruckend.
Endlich durften wir nun, wieder im Gruppenraum angekommen, selbst programmieren. Jede Gruppe erhielt ein Plakat mit verschiedenfarbigen Formen darauf: Kreise, Sechsecke, Dreiecke… Es war unsere Aufgabe, unsere Roboterbiene so zu programmieren, dass sie zu einem bestimmten Ziel fährt, ohne vorgegebene Felder zu berühren. Jede Gruppe durfte so viele Aufgaben erledigen, wie sie wollte.
Nach dem Workshop trafen wir uns wieder im Pausenraum, in dem wir gemeinsam Pause machten.
Als Abschluss besuchten wir noch den Museumsshop. Viele von uns fanden dort schöne Andenken, bevor wir wieder zum Bus gingen und zur Schule fuhren. Als wir an der Schule abgeholt wurden, hatten wir viel zu erzählen.
Es war ein schöner Tag für alle und eine großartige Erinnerung.
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